Im Fachgebiet entwickelte Software

Dempster-Shafer Theorie

The importance of the Dempster-Shafer theory (DST) for modeling and propagating uncertainty has grown in the recent past. An obstacle for wider application of this theory in industrial practice is the lack of software support for analysts. The few tools available depend on floating point arithmetic and do not consider the inherently interval-based nature of the DST to the full extent. Therefore, the obvious next step is to combine the DST ideas with those from interval arithmetic. An additional advantage of employing interval methods is the guarantee that the results obtained on a computer are mathematically correct.

We developed a new verified DST implementation for MATLAB called DSI Toolbox which is based on the older software IPP Toolbox. DSI extends IPP using interval arithmetic and simultaneously takes care of the rounding errors.

IPP Toolbox: www.uni-due.de/il/ipptoolbox

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InterVerdiKom

Ziel des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts VERDIKOM ist die Weiterentwicklung von Modell- und Analysewerkzeugen, um die Ressourcenplanung in Telekommunikationsnetzen bezüglich der Leitungs-, Vermittlungs- und Pufferungskapazitäten zu unterstützen.

Im Mittelpunkt steht dabei die sich im Internet vollziehende Konvergenz von Sprach-, Daten- und Videoübertragung sowie mobiler Dienstleistungen (”Triple-“, ”Quadruple-Play“) unter speziellen Dienstgüteanforderungen auf Grundlage einer Quality of Service-Charakteristik im Sinne des ISO 13236-Rahmenwerks von 1998. Seit Ende 2008 steht ein leistungsfähiges System für eine intervallbasierte Analyse zur Ergebnisverifikation von Verteilungen für die Analyse von diensteintegrierenden Kommunikationsnetzen zur Verfügung: InterVerdiKom.

Ziel ist die Beschreibung von Ankunfts- und Abgangsprozessen in Vermittlungsnetzen mittels Semi-Markov Modellierung unter Berücksichtigung von Zuteilungs- und Aufsplittungsstrategien und mit Fokus auf die aktuell im Internet sichtbaren Anwendungen und ihre Verkehrsprofile. Eine Schnittstelle zu Systemen, die matrixanalytische Ansätze zur Modellierung von Warteschlangen verwenden, wird bereitgestellt. Die darin unterstützte Analyse transienter Zustände von Systemen erlaubt es, bei Änderung der Netzparameter verlässliche Aussagen zum Übergangsverhalten der Bediensysteme in Abhängigkeit vom Systemzustand zu machen und Protokollstrategien zur kontrollierten Absenkung und Erhöhung der Verkehrslast neu zu bewerten.

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Webmetric

Das Internet bietet Zugang zu verschiedensten elektronischen Dokumenten. Auch in deutscher Sprache ist inzwischen eine ansehnliche Zahl digitaler Archive vertreten, in denen historische Textdokumente betrachtet und durchsucht werden können. Alle modernen Webbrowser bieten über das Tastenkürzel STRG+F Zugriff auf die Volltextsuche der gerade aktuellen Seite. Leider unterstützt diese Suche keine Unschärfe und ist somit bei längeren Artikeln nichtstandardisierter Rechtschreibung nur von eingeschränktem Nutzen. Das Konzept der unscharfen Suche soll die Chance erhöhen, Begriffe auch dann zu finden, wenn die exakte, im Text enthaltene Schreibweise nicht bekannt ist. Insbesondere historische Texte können zahlreiche Schreibvarianten aufweisen, die die Suche erschweren.

Aus diesem Grunde wurde WebMetric entwickelt, ein Werkzeug zur unscharfen Suche in Mozilla Firefox. WebMetric entstand im Rahmen des DFG-Projekts "Regelbasierte Suche in Textdatenbanken mit nichtstandardisierter Rechtschreibung" (RSNSR) Das Modul trainierbarer Abstandsmaße, das Herz der WebMetric, entwickelte Thomas Pilz im Rahmen seiner Promotion "Nichtstandardisierte Rechtschreibung - Variationsmodellierung und rechnergestützte Variationsverarbeitung", welche auch Anlass zur Entwicklung der WebMetric war. Christoph Buck entwickelte und implementierte die Firefox-Erweiterung.

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